AHK Spanien: Interview mit Ulrich Brandner, Geschäftsführer der CIB Unternehmensgruppe

Interview anlässlich des Eintritts von CIB als Jahressponsor 2021 in der Deutschen Handelskammer für Spanien:

Was ist das Kerngeschäft von CIB?

Wir sind ein Softwareentwickler mit Expertise in der Digitalisierung, Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Wir bieten innovative Lösungen für das Management des gesamten Dokumenten-Lebenszyklus und beraten als IT-Consultant Unternehmen aus dem Finanzsektor und der öffentlichen Verwaltung. Zudem steht unseren Kunden ein Support-Team in drei Sprachen zur Seite.

Wie lange sind Sie schon in Spanien?

Seit sechs Jahren – im Jahr 2015 haben wir unser erstes Büro in Las Palmas de Gran Canaria eröffnet. Mit den Teams in Teneriffa und Valencia sind es inzwischen über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Spanien. Darüber hinaus können wir auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in Deutschland zurückblicken. Zu unseren treuen Kunden zählen etwa BMW, Deutsche Bank, Bosch oder Allianz.

Was sind die Herausforderungen und Chancen für CIB auf dem spanischen Markt?

Der Geschäftsausbau auf dem spanischen Markt ist Teil unserer Internationalisierungsstrategie. Durch die Pandemie sind viele Unternehmen gezwungen, ihren Digitalisierungsprozess zu beschleunigen. CIB kann sie bei ihrer digitalen Transformation begleiten, um effizienter und wettbewerbsfähiger zu werden. Unsere Automatisierungstools werden auf die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst, um beispielsweise sich ständig wiederholende Aufgaben in den Prozessen zu vermeiden. Unser Leistungsangebot fokussiert sich auf die Verbesserung der realen Arbeitsprozesse, die in jedem Unternehmen spezifisch sind. Dafür stellen wir 200 innovative Softwaremodule und unsere jahrelange Expertise zur Verfügung.

Die kontinuierliche Verbesserung und Automatisierung konzentriert sich auf vier Hauptbereiche, in denen wir Experten sind: CCM (Customer Communication Management), BPM (Business Process Management), DLM (Document Lifecycle Management) und schließlich KI, unsere Künstliche Intelligenz. Letztere wird zum Beispiel zur Klassifizierung, Datenextraktion und automatisierten Identifikation von Buchhaltungsdokumenten eingesetzt. Oder sie findet im Bereich der Rechtsberatung bei der Anonymisierung und Pseudonymisierung sensibler Daten Anwendung.

Welches Projekt würden Sie hervorheben?

Hervorheben möchte ich aufgrund der Wirtschaftlichkeit und der großen Auswirkungen auf die Umwelt CIB fairBrieft. Die Online-Korrespondenzlösung ermöglicht es, Einzel- oder Serienbriefe schnell und sicher zu erstellen und zu versenden. Mit einem einzigen Klick kann beispielsweise ein Finanzinstitut Post an Kunden in Galizien oder auf den Kanarischen Inseln versenden. Die Briefe „reisen“ digital und werden erst am Bestimmungsort gedruckt und vom örtlichen Postboten verteilt. Eine hybride, umweltfreundliche und sehr kostengünstige Versandlösung, die unseren Werten entspricht.

Let’s CIB!

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SEA:Hackathon in modulE

modulE wurde vergangenes Wochenende Schauplatz des weltweit ersten Hackathons zum Thema „Resiliente Städte“.

Über 50 Teilnehmer*innen arbeiteten in weniger als 20 Stunden an Ideen und Konzepten, die unsere Städte mittels zukunftsweisender Technologien wie KI oder 3D-Druck resilienter gegen die Auswirkungen des Klimawandels machen sollen.

Der Architekt Markus Stenger kümmerte sich zu Beginn mit seinem Vortrag über „Resiliente Städte“ um all diese Fragezeichen in den Köpfen der über 50 Teilnehmer*innen. Im Anschluss gab es zwei spannende Workshops von Dr. Robert Jenke (KI) und Trevor McConnell (3D-Druck). Herausforderungen, wie zunehmende Extremwetter, Wasserknappheit oder gesundheitliche Beeinträchtigungen im städtischen Raum sollten gelöst werden.

Die zehn Teams setzten sich aus Teilnehmer*innen des Zertifkatsprogramm „Soziale Innovationen“ und „Urbane Nachhaltigkeit“ der Social Entrepreneurship Akademie (SEA) sowie des Academic Program for Entrepreneurship (APE) zusammen.

Chatbots für Gebäudebegrünung, Straßen aus dem 3D-Drucker und ein Warnsystem für Dachlawinen gehörten zu den preisgekrönten Ideen. Auf die Gewinner wartete eine kritische Jury mit Barbara Lersch (Hans Sauer Stiftung), Maximilian Irlbeck (Zentrum Digitalisierung Bayern), Dr. Ursula Triebswetter (Landeshauptstadt München), Ulrich Brandner (CIB software GmbH), Anne Doerner (Social Entrepreneurship Akademie) und Prof. Klaus Sailer (Strascheg Center for Entrepreneurship).

Für die Teams gab es interessante Preise, wie ein Gutschein für den Makerspace im Wert von 500€, Gutscheine für Polarstern, einen Cook & Code Gutschein und von unserem Geschäftsführer Ulrich Brandner ein Arbeitsplatz in unserem Startup- und Eventspace modulE!

Das innovativste Projekt „Cool Streets“ ist ein neuer Straßenbelag aus recyceltem, durchlässigem Plastik, der bei starken Niederschlägen mehr Wasser als asphaltierte Straßen aufnehmen kann. Eine Moosschicht unter der 3D gedruckten Straßenschicht sorgt darüber hinaus für Abkühlung in heißen Sommermonaten. Der Gutschein für den MakerSpace ging an das Team mit dem partizipativsten Projekt: „Plant your City“, eine künstliche Intelligenz für ein ansprechendes Chatbotsystem, um Bürgerinnen und Bürger bei Gebäudebegrünung zu beraten.

Neben Sebastian Planck von der Social Entrepreneurship Akademie machten Sponsoren, wie die Hans Sauer Stiftung, das Zentrum für Digitalisierung.Bayern und wir, die CIB, dieses spannende Wochenende möglich. Und damit die für die Mehrheit der Teilnehmer*innen erste Auseinandersetzung mit Drohnen, Sensoren und 3D-Druckprogrammen.

Bei Tischtennis, Bier und Häppchen wurde nach Ende des Hackathons noch fleißig weiter diskutiert und philosophiert. Das Event hat eindrucksvoll gezeigt: modulE ist nicht nur ein Startup-Space sondern auch für Events und Workshops vielseitig einsetzbar. Wir freuen uns auf weitere Events mit Partnern, Entrepreneuren und spannenden Themen!

Let´s CIB!

Danke an Fabian Stoffers für die Fotos

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