CIB KI: mit Künstlicher Intelligenz in eine bessere Zukunft für alle

Lange Zeit war es ein Zukunftstraum Aufgaben zu automatisieren, die Intelligenz auf menschlichem Niveau voraussetzen. Das Ziel: Eine Arbeitswelt zu schaffen, in der wir uns von Routinearbeit und menschlichem Automatismus verabschieden und viel mehr Zeit schaffen für ein kreatives und barrierefreies Miteinander.

Mit dieser Vision forscht CIB Group mit seinem internationalen Team in den Bereichen von Digitalisierung und BPM mit künstlicher Intelligenz an bahnbrechenden KI-Projekten. Die spannendsten haben wir hier einmal kurz Aufgelistet:

Texterkennung und Bildbearbeitung durch KI

Das erste Forschungsprojekt von CIB. Das Ziel: Die perfekte Texterkennung durch eine KI. Ohne Zahlendreher oder andere Erkennungsfehler die bei der Verarbeitung Mehraufwand verursachen.

  • Document Deep Learning Super Resolution

Dokumente mit sehr kleinen Textpassagen oder schlecht aufgelöste Scans werden durch intelligentes Vergrößern und Schärfen für Mensch und Maschine lesbar gemacht.

  • Auto-Cropping und Auto-Rotation

Abfotografierte oder gescannte Dokumentseiten werden dank KI korrekt zugeschnitten und nach Bedarf rotiert und perspektivisch entzerrt.

  • Fraud Detection

Die KI erkennt Dokumente mit gefälschten Daten oder Manipulation durch Fotomontage oder Bildbearbeitungsprogramme, die für das menschliche Auge so gut wie nicht erkennbar sind.

KI-Forschungsprojekte im Bereich Datenschutz

  • Anonymisierung und Pseudonymisierung mit PoP (Protect Our Privacy)

In Zusammenarbeit mit Fraunhofer IAIS. Die KI erkennt automatisch personenbezogene Daten in Dokumenten und entfernt oder ersetzt diese irreversibel. Auch eine Pseudonymisierung von Daten ist möglich.

  • Anonymisierung besonders sensibler Daten mit HILANO

HILANO steht für „Human-in-the-Loop Learning Approaches for Distributed Incremental Anonymization of Personal Data“. Mehrere KIs werden einzeln, unter menschlicher Anleitung trainiert und dann DSGVO-konform zu einer zentralen KI zusammengeführt. Dies wird als verteiltes Lernen bezeichnet

Dokumentenverarbeitung mit KI

  • KI-gestützte PDF-Kompression

Eine PDF-Hochkompression, die für jedes Dokument intelligent die besten Kompressionseinstellungen wählt und dadurch möglichst kleine und dennoch rechtssichere Ergebnisse ermöglicht.

  • Vollständigkeitsprüfung von Dokumenten mit KI

Die KI verhindert, dass eingescannte Dokumente unvollständig archiviert werden, indem sie fehlende Seiten und Passagen automatisch erkennt und darauf hinweist.

  • Automatische Dokumentenklassifizierung mit KI

Dokumente können von einer KI je nach Typ und Inhalt in Kategorien eingeteilt werden (z.B.: Vertrag, Rechnung, Bericht, Anschreiben, etc.) um sie gezielt weiterverarbeiten zu können.

  • KI-gestützte Datenextraktion

Daten aus Dokumenten (z.B.: Rechnungsdaten, Adressdaten, Bankdaten etc.) können intelligent erkannt und extrahiert werden, um weitere Geschäftsprozesse zu automatisieren oder die Arbeit des Menschen zu erleichtern.

  • Intelligenter Scanroboter

Die Digitalisierung von Bibliotheken bringt viel Aufwand mit sich. Mit einem speziell für diesen Zweck entwickelten Scanroboter sind auch aufwendige Digitalisierungsprojekte in kürzerer Zeit möglich.

Barrierefreiheit

  • Für Screenreader optimierte PDF-Dokumente

Gewährleistung einer sinnvollen Lesereihenfolge, korrekte Zuordnung von Fußnoten, automatische Erzeugung von Bildunterschriften, KI-generierte Beschreibung mathematischer Formeln und mehr.

  • Erkennung des Sprachniveaus

Die KI stuft das Niveau der verwendeten Sprache automatisch anhand des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ein – vom Spracheinstieg (A1) bis zum muttersprachlichen Niveau.

  • Linguistische Analyse

Wie komplex ist ein Text? Wie umfangreich der Wortschatz? Erfüllt der Text die Regeln von Leichter Sprache? Das und vieles mehr wollen wir mit einer KI herausfinden können.

Big Data

Die Community auf CIB crowdsource sammelt und annotiert Test- und Trainingsdaten für Forschungsprojekte. Dabei achten wir penibel auf die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung und ermöglichen es den Teilnehmenden etwas Gutes zu tun, indem sie verdiente Punkte für wohltätige Zwecke spenden können.

Und das ist noch nicht alles. In Zukunft planen wir weitere herausfordernde Projekte wie automatische Prozesserstellung mit Predictive BPM, Handschrifterkennung, eine semantische Suchfunktion, einen virtuellen Büro-Roboter, die Analyse von KI-Entscheidungen und mehr. Begleiten Sie uns in die Zukunft.

Stay tuned!
Besuchen Sie ki.cib.de und folgen Sie diesen Blog für noch viele mehr Informationen rund um die KI-Forschung.

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CIB crowdsource: KI-Training für einen guten Zweck

Für alle CIB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das Training auf CIB crowdsource noch spannender. Seit letzten Mittwoch können sie durch den frisch gelaunchten Shop einen guten Zweck unterstützen. Wie genau das funktioniert, wird im Folgenden verraten.

Crowdsourcing steht für die freiwillige Mitarbeit von Userinnen und Usern (der Crowd) bei bestimmten digitalen Projekten und Aufgaben. Auch CIB crowdsource basiert auf diesem Gemeinschaftsprinzip. Auf unserer Plattform werden die Forschungsprojekte PoP (Protect our Privacy) und HILANO unterstützt. Durch das regelmäßige Lösen von Aufgaben wird die künstliche Intelligenz (KI) zielgerichtet trainiert.

Aufgaben lösen und Coins sammeln

Auf der CIB crowdsource-Plattform gilt es verschiedene Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel sollen im digitalen Dokument geforderte Entitäten wie etwa Namen, Adressen oder Telefonnummern ausgewählt werden. Ist die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen, wird die fleißige Arbeit kräftigt entlohnt. Für jede abgeschlossene Aufgabe erhält man nicht nur Punkte, sondern auch Coins.

Für einen guten Zweck spenden

Im Shop gibt es nun einige Möglichkeiten, wie die Coins eingesetzt werden können. Zum Beispiel kann man eine gemeinnützige Organisation unterstützen. Ob Wölfe schützen, Bäume pflanzen oder Menschen in Not helfen – das sind nur ein paar Projekte, die sich über eine Spende freuen. Die insgesamt sechs Organisationen engagieren sich im Tier- und Naturschutz oder bei sozialen Initiativen. Bei ihrer Auswahl war besonders wichtig, dass die Organisationen als gemeinnützig anerkannt sind. Zudem sind die meisten Projekte mit dem Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) oder mit dem Wirkt-Siegel von PHINEO ausgezeichnet. Diese bestätigen den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern und ein wirkungsvolles Engage­ment.

Neue Avatare und Power-ups

Natürlich kann man mit den Coins auch anderes anstellen. So lassen sich Avatare freischalten. Userinnen und User können beispielsweise das Aussehen eines Piraten oder Vampirs annehmen und Mitstreiter damit beeindrucken. Außerdem können Personen, die gerne mit anderen wetteifern und im Ranking steigen möchten, verschiedene Tränke (die Power-ups) ausprobieren. Durch die einfache Stärkungsessenz bekommt man beispielsweise für einen Tag für jede abgeschlossene Aufgabe 10 Punkte geschenkt.

Mit diesem Projekt können nun CIB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zur Forschung leisten und einen guten Zweck unterstützen.


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Forschungsprojekt Protect our Privacy: Künstliche Intelligenz trifft auf Datenschutz

Im Frühjahr 2019 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Forschungsprojekt PoP (Protect our Privacy) grünes Licht, indem es den Antrag auf Forschungsförderung bei der Fördermaßnahme „KMU-Innovationsoffensive IKT“ bewilligte. Heute können wir bereits spannende Forschungsergebnisse vorweisen.

Das Forschungsprojekt PoP befasst sich mit dem Schutz von personenbezogenen Daten. Ganz konkret bedeutet das: Gemeinsam mit dem Verbundpartner Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS entwickelt CIB ein KI-basiertes Softwaretool zur automatischen Anonymisierung und Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten in digitalisierten Dokumenten.

Vorgehensweise und Motivation

Um eine Softwarelösung entwickeln zu können, erforscht PoP Methoden und Werkzeuge zur automatischen Identifikation, Benennung und Maskierung schützenswerter Inhalte in digitalisierten Schriftstücken. Das Fraunhofer-Institut IAIS befasst sich dabei mit der Identifikation von sensiblen Daten, zum Beispiel, an welchen Stellen sich diese im Dokument befinden. Bei CIB selbst findet die Umsetzung der Anonymisierung und Pseudonymisierung statt. Im Fokus steht dabei insbesondere die Gewinnung von datenschutzkonformen Trainings- und Testdaten, um weitere KI-Projekte vorantreiben zu können.

Anonymisierung und Pseudonymisierung

Anonymisierung ist einigen Usern sicherlich schon bekannt, denn dabei lassen sich Textpassagen schwärzen. Bei der Pseudonymisierung hingegen gehen wir noch einen Schritt weiter. Hierbei werden sensible Daten in Dokumenten nicht entfernt oder anonymisiert (also geschwärzt), sondern durch fiktive Angaben ersetzt. Ziel ist es, den Personenbezug zu beseitigen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die eigentliche Bedeutung des Inhalts erhalten bleibt. Die fiktiven Angaben und Dokumente sollen realistisch erscheinen, sodass sie für das KI-Training geeignet sind. Bei der Pseudonymisierung von Namen wird beispielsweise darauf geachtet, dass Geschlecht und Wortlänge des ursprünglichen Namens beibehalten werden.

Aktuelle Entwicklungen und Ziele

Auf Seiten von CIB gibt es schon einige interessante Ergebnisse. Bei unserem webbasierten Multifunktions-Viewer CIB doXiview haben User bereits die Möglichkeit, Textpassagen zu schwärzen und auch andere Bereiche dauerhaft unkenntlich zu machen. Außerdem sind in Zukunft weitere Schritte geplant. So soll beispielsweise das im Projekt entwickelte KI-System zur Erkennung von Entitäten zum Einsatz kommen und die Nutzerführung ausgebaut werden. Zusätzlich werden neue Features eingebaut, wie z.B. das Entfernen von Texten bei realistischer Rekonstruktion des Hintergrundes.  
 
Es bleibt also spannend und wir freuen uns schon auf noch mehr Datenschutz mit KI.

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Interessierte für selbstlernende KI-Software HILANO gesucht

Als Forschungsprojektpartner der Universität Hamburg sucht CIB zur Weiterentwicklung der Anonymisierungssoftware HILANO Interessierte für die aus dem Projekt entstandene selbstlernende KI. Diese profitieren nicht nur kostenfrei von der KI-Lösung, sondern auch von der leistungsstarken Dokumentenanzeige CIB doXiview – inklusive Support.

Spart es Ihnen Arbeit, wenn Sie sensible Daten automatisiert schwärzen können? Urteile und Versicherungsakten beispielsweise ließen sich so per Klick zur Weitergabe oder für statistische Zwecke anonymisieren.

Für viele klingt es noch nach Zukuntftsmusik, doch seit September 2019 arbeitet die CIB Gruppe in München gemeinsam mit der Universität in Hamburg und weiteren Partnern an dem Projekt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Rahmen des Forschungsprojekts HILANO ist CIB nun auf der Suche nach Interessierten, um die KI-Software weiter zu verbessern.

Interessiert? Kontaktieren Sie uns!

Datenschutzkonform und selbstlernend

Ihr Unternehmen kann ganz einfach mitmachen: In einem ersten Schritt installieren Sie lokal die Dokumentenanzeige CIB doXiview mit der nahtlos integrierten KI-Software HILANO. Dann können Sie auch schon mit dem Training Ihrer KI-Lösung beginnen. HILANO läuft dabei zu 100 % auf Ihren Servern. Dadurch wird eine datenschutzkonforme Nutzung sicher gestellt.

Anfangs wird HILANO noch nicht alle zu anonymisierenden Stellen perfekt erkennen, doch können Sie die Software durch das einfache Markieren von Passagen in CIB doXiview trainieren. Somit verbessert sich die Lösung kontinuierlich und spezialisiert sich auf Ihren Anwendungsfall. Genau zu diesen Trainingserfolgen benötigen wir Ihr Feedback für eine gezielte Weiterentwicklung der KI-Lösung.

Vorteile für Ihr Unternehmen

Außerdem nutzen Sie als Anwender für die Gesamtlaufzeit des Projekts, bis zum 31. Mai 2022, kostenfrei unsere Dokumentenanzeige CIB doXiview. Diese steht Ihnen danach zu einem Vorzugspreis weiter zur Verfügung. Derzeit arbeiten täglich rund 300.000 Anwender in Deutschland mit dem leistungsstarken Viewer, der über 160 Dateiformate ohne Installation von Quellsoftware anzeigt. Ihr Unternehmen kann so seine Lizenzkosten weiter optimieren.

Profitieren Sie von den Möglichkeiten der KI und leisten Sie gleichzeitig einen Beitrag für die Wissenschaft. Unterstützen Sie jetzt unser Forschungsprojekt und kontaktieren Sie uns unter ki@cib.de!

Die CIB Gruppe – ein bewährter Forschungspartner

Die CIB Gruppe ist erfahren auf dem Gebiet der KI-Forschung und entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS die KI-Lösung CIB PoP (Protect our Privacy) zur automatischen Anonymisierung von Entitäten in Dokumenten.

Let’s CIB!

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CIB labs startet auf Teneriffa durch!

Der neue Co-Working Space in Santa Cruz de Tenerife markiert den Startschuss für die Aktivitäten von CIB labs auf der Insel. Teneriffa wird zum zweiten CIB Standort auf den Kanaren und, mit dem neuen Standort in Valencia, zum dritten in Spanien.

Das Co-Working ist nur der erste Schritt auf der Insel. Die nächsten sind ein passendes Bürogebäude und die Einstellung von neuen Mitarbeitern für verschiedene Bereiche.

Wir wachsen weiter!
Fokus dieses neuen Standortes wird auf der Entwicklung von Anwendungen für unsere deutschen Kunden und bald auch für den spanischsprachigen Markt liegen.

Wenn du nach einer neuen Herausforderung in einem wachsenden Technologieunternehmen suchst und Teil eines jungen, dynamischen und internationalen Teams sein möchtest, zögere nicht weiter und kontaktiere uns!

Bei CIB hast du die Chance, Document-Lifecycle-Management-Lösungen unter Anwendung von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain mitzugestalten. Und es gibt noch mehr – die Vorteile, die CIB seinen Mitarbeitern bietet, machen unser Unternehmen zu einem der beliebtesten auf dem Archipel:

  • Wahl des Arbeitsortes in einem unserer Büros in Europa und bald auch in Südamerika
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Möglichkeit zum Home-Office
  • Breites Fortbildungsangebot
  • Obst, Kaffee, Tee und Frühstücksmüsli – kostenlos!
  • Fahrtkostenerstattung
  • Und vieles mehr!

Haben wir dein Interesse geweckt? Gehe auf unsere Karriereseite und sende uns deine Bewerbungsunterlagen.

Wir freuen uns auf dich!

Let’s CIB!

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7 gute Gründe bei CIB zu arbeiten

CIB wächst und ist auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern für alle Unternehmensbereiche. Aus diesem Grund hat unser Standort Las Palmas am 4º Encuentro con empresas TIC – dem 4. Treffen mit IT-Unternehmen – teilgenommen, das von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung von Gran Canaria (SPEGC) organisiert wurde.

Hier nutzten wir die Gelegenheit dafür, die attraktivsten Aspekte einer Anstellung bei CIB zu präsentieren:

1. Abwechslungsreiche Aufgaben in interessanten Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz, Cloud und Blockchain

2. Die Chance, sich selbst den Standort in einem unserer Büros in Europa und bald auch in Südamerika auszusuchen

3. Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zum Home-Office

4. Fortbildungschancen

5. Standortübergreifende Verfügbarkeit von Obst, Kaffee, Tee und Frühstücksmüsli – kostenlos

6. Kinderbetreuung

7. Ein internationales Team und ein tolles Arbeitsklima!

Einige der Schüler nahmen an unserer bereits legendären doXibox-Challenge teil, bei der man ein Dokument einscannt und auf unserer Archivierungsplattform CIB doXisafe hoch lädt. Die drei schnellsten Ninjas erhielten eine der zur Zeit beliebtesten Retro-Kameras auf dem Markt – die Instax Mini 9.

CIB_Events

Klicke hier, um ein Video der Veranstaltung zu sehen.

Suchst du eine neue Herausforderung? Möchtest du innovative Zukunftstechnologien mitgestalten?

Egal ob mit oder ohne Erfahrung, Quereinsteiger oder Student, wir sollten uns kennenlernen!

Besuche unsere Jobbörse und bewirb dich!

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CIB auf dem Nürnberg Digital Festival

Zehn Tage lang steht Nürnberg im Zeichen von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und Blockchain. Vom 12. bis 22. Juli 2019 findet das Nürnberg Digital Festival statt – für unsere Kollegen vor Ort fast schon eine Pflichtveranstaltung!

So sind die CIB-Mitarbeiter vom Standort Nürnberg mit dabei und nehmen an Vorträgen verschiedener Unternehmen teil, wie etwa der DATEV, der Consorsbank oder der ING. Unter anderem drehen sich die Präsentationen um die spannenden Themen Digitalisierung, KI, Automatisierung, Big-Data und Blockchain, insbesondere im Umfeld von Banken, Versicherungen, Steuerberatern, Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern. Also genau unser Metier! Außerdem ist es die perfekte Gelegenheit, CIB und unsere Lösungen vorzustellen sowie sich mit anderen Unternehmen aus den Bereichen zu vernetzen.

Let’s CIB!

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Startups in modulE: Smart Operating Room

Seit Anfang November nutzen fünf Startups das modulE powered by CIB als Arbeitsplatz. Höchste Zeit, die einzelnen Teams genauer vorzustellen und sie zu ihren Ideen und Visionen zu befragen. Das Startup Smart Operating Room steckt mitten in der Entwicklung eines Wearables für Senioren. Ralf Stauder und Felix Achilles haben uns mehr erzählt:

Wer steckt hinter Smart Operating Room und welches Problem löst ihr?

Wir sind Ralf Stauder und Felix Achilles, beide ursprünglich vom Lehrstuhl für Informatikanwendungen in der Medizin an der TUM. Wir möchten den „Operationssaal der Zukunft“ ermöglichen, indem wir verschiedene Sensoren im OP platzieren, und diese intelligent kombinieren und auswerten. Im Moment ist ein OP-Saal eine erstaunlich „dumme“ Umgebung, wenn man bedenkt, welche komplexen Aufgaben darin erledigt werden, und wie technologisch hoch entwickelt manche Einzelgeräte darin sind. Eine echte, intelligente Vernetzung gibt es noch gar nicht.

Woher kam die Idee?

Ralf hat seine Doktorarbeit über die technischen Methoden geschrieben, über die man (mit der passenden Sensorik) automatisch erkennen kann, was während einer Operation gerade passiert. Zudem sind Vorhersagen darüber möglich, was im späteren Verlauf der OP passieren wird. Das ist wissenschaftlich auf jeden Fall ein spannendes Thema, aber so leider noch nicht direkt in der Klinik einsetzbar. Deshalb wollen wir klinische Workflowerkennung jetzt auch in die Praxis bringen.

Was waren wichtige Stationen bis jetzt und wie läuft es bisher für euch?

Wir sind praktisch noch ganz am Anfang; die Doktorarbeit ist noch kein Jahr fertig. Wir haben einige Gründungsworkshops besucht und bewerben uns aktuell für verschiedene Förderprogramme. Grad ganz aktuell arbeiten wir am ersten vollständigen Prototypen und suchen nach neuen Mitgliedern für unser Team!

Wie seid ihr auf modulE aufmerksam geworden? Und wie findet ihr die Idee von CIB, als etabliertes mittelständisches Unternehmen einen Space für Startups zu schaffen?

Wir haben glücklicherweise bei einem Pitch-Event einen Platz in modulE gewonnen, das war für uns natürlich eine ideale Gelegenheit! Wir finden die Idee natürlich hervorragend, die Gründerstimmung in München kann durch die Mieten in München sonst ziemlich getrübt werden. Man braucht einfach einen eigenen Platz, um produktiv im Team zusammenarbeiten zu können. Ein großes Vorbild auch für andere Tech-Unternehmen in und um München.

Das Jahr 2018 ist rum, wie fällt euer Fazit aus? Gibt es große Pläne für 2019?

Das Jahr 2018 war für uns im Wesentlichen für die Ideenfindung und die grobe Planung da. Für 2019 ist der vorzeigbare Prototyp und darauf aufbauend die fertige Produktentwicklung geplant. Für Ende des Jahres wollen wir die erste Bestellung bearbeiten.

Viel Erfolg damit!

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SEA:Hackathon in modulE

modulE wurde vergangenes Wochenende Schauplatz des weltweit ersten Hackathons zum Thema „Resiliente Städte“.

Über 50 Teilnehmer*innen arbeiteten in weniger als 20 Stunden an Ideen und Konzepten, die unsere Städte mittels zukunftsweisender Technologien wie KI oder 3D-Druck resilienter gegen die Auswirkungen des Klimawandels machen sollen.

Der Architekt Markus Stenger kümmerte sich zu Beginn mit seinem Vortrag über „Resiliente Städte“ um all diese Fragezeichen in den Köpfen der über 50 Teilnehmer*innen. Im Anschluss gab es zwei spannende Workshops von Dr. Robert Jenke (KI) und Trevor McConnell (3D-Druck). Herausforderungen, wie zunehmende Extremwetter, Wasserknappheit oder gesundheitliche Beeinträchtigungen im städtischen Raum sollten gelöst werden.

Die zehn Teams setzten sich aus Teilnehmer*innen des Zertifkatsprogramm „Soziale Innovationen“ und „Urbane Nachhaltigkeit“ der Social Entrepreneurship Akademie (SEA) sowie des Academic Program for Entrepreneurship (APE) zusammen.

Chatbots für Gebäudebegrünung, Straßen aus dem 3D-Drucker und ein Warnsystem für Dachlawinen gehörten zu den preisgekrönten Ideen. Auf die Gewinner wartete eine kritische Jury mit Barbara Lersch (Hans Sauer Stiftung), Maximilian Irlbeck (Zentrum Digitalisierung Bayern), Dr. Ursula Triebswetter (Landeshauptstadt München), Ulrich Brandner (CIB software GmbH), Anne Doerner (Social Entrepreneurship Akademie) und Prof. Klaus Sailer (Strascheg Center for Entrepreneurship).

Für die Teams gab es interessante Preise, wie ein Gutschein für den Makerspace im Wert von 500€, Gutscheine für Polarstern, einen Cook & Code Gutschein und von unserem Geschäftsführer Ulrich Brandner ein Arbeitsplatz in unserem Startup- und Eventspace modulE!

Das innovativste Projekt „Cool Streets“ ist ein neuer Straßenbelag aus recyceltem, durchlässigem Plastik, der bei starken Niederschlägen mehr Wasser als asphaltierte Straßen aufnehmen kann. Eine Moosschicht unter der 3D gedruckten Straßenschicht sorgt darüber hinaus für Abkühlung in heißen Sommermonaten. Der Gutschein für den MakerSpace ging an das Team mit dem partizipativsten Projekt: „Plant your City“, eine künstliche Intelligenz für ein ansprechendes Chatbotsystem, um Bürgerinnen und Bürger bei Gebäudebegrünung zu beraten.

Neben Sebastian Planck von der Social Entrepreneurship Akademie machten Sponsoren, wie die Hans Sauer Stiftung, das Zentrum für Digitalisierung.Bayern und wir, die CIB, dieses spannende Wochenende möglich. Und damit die für die Mehrheit der Teilnehmer*innen erste Auseinandersetzung mit Drohnen, Sensoren und 3D-Druckprogrammen.

Bei Tischtennis, Bier und Häppchen wurde nach Ende des Hackathons noch fleißig weiter diskutiert und philosophiert. Das Event hat eindrucksvoll gezeigt: modulE ist nicht nur ein Startup-Space sondern auch für Events und Workshops vielseitig einsetzbar. Wir freuen uns auf weitere Events mit Partnern, Entrepreneuren und spannenden Themen!

Let´s CIB!

Danke an Fabian Stoffers für die Fotos

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Startups in modulE: Movacare

Seit Anfang November nutzen fünf Startups das modulE powered by CIB als Arbeitsplatz. Höchste Zeit, die einzelnen Teams genauer vorzustellen und sie zu ihren Ideen und Visionen zu befragen. Das Startup Movacare steckt mitten in der Entwicklung eines Wearables für Senioren. Christian Stolle hat uns mehr erzählt:

Wer steckt hinter Movacare und welches Problem löst ihr?

Ich habe Movacare ursprünglich zusammen mit meinen Schwestern und meinem Vater gegründet. Mittlerweile besteht das Team aus vier weiteren Mitarbeitern, die sich auf Italien, die Türkei, Belgien und Deutschland verteilen. Schwerpunkt bleibt natürlich Deutschland.

Herkömmliche Hausnotrufsysteme vertrauen darauf, dass Senioren im Notfall noch einen Alarm auslösen können. Das ist bei einer Ohnmacht, Schwächeanfall, Demenz oder einem schweren Sturz – gerade dann, wenn die Senioren am dringendsten Hilfe benötigen – jedoch oft unmöglich. Laut einer Studie aktivieren gerade mal 17%, von denen, die alleine gestürzt sind und länger als fünf Minuten am Boden lagen, den Alarm.

Movacare löst diese Problematik mit einem innovativen Ansatz. Bei Stürzen und potentiellen Problemen wird dank künstlicher Intelligenz selbstständig ein Alarm ausgelöst. So kann kritische Zeit gespart werden, was beispielsweise bei einem Schlaganfall, extrem wichtig ist. So stellen wir sicher, dass Senioren so schnell wie möglich die dringend benötigte Hilfe bekommen.

Wir schließen also eine offene Schwachstelle der aktuell verfügbaren Systeme und bieten zusätzliche Sicherheit, ohne die Senioren in ihrer Autonomie und Selbstbestimmung einzuschränken.

Woher kam die Idee ein Wearable für Senioren zu entwickeln?

Wir hatten in unserer Familie selbst mehrere Fälle, in denen ein solches Armband mit Sensorik viel Leid und Probleme hätte verhindern können. Ein Angehöriger hatte sich beispielsweise bei einem nächtlichen Sturz im Bad ernsthaft verletzt. Seine Ehefrau fand ihn jedoch erst am nächsten Morgen. Wir wollen, dass solche Vorfälle zukünftig vermieden werden!

Was waren wichtige Stationen bis jetzt und wie läuft es bisher für euch?

Wichtige Stationen bisher waren das Konzipieren des Produktes, die Evaluierung von modernen Datensicherheitskonzepten, das Testen individueller Sensoren, die Produktion eines Evaluations-Kits im Rahmen einer Förderung, die Durchführung von User-Interviews, die Erstellung erster Design-Konzepte, die Konzipierung von AI-Modellen, unsere Zeit im LMU EC und natürlich die Zeit jetzt in modulE!

Wie bei vielen Startups hatten auch wir unsere Hochs und Tiefs. Trotzdem konnten wir stetigen Fortschritt machen und haben viel dazugelernt. Bald können wir erste praktische Tests durchführen!

© jmvotography

Wie seid ihr auf modulE aufmerksam geworden? Und wie findet ihr die Idee von CIB, als etabliertes mittelständisches Unternehmen einen Space für Startups zu schaffen?

Auf modulE sind wir über unsere Zeit im LMU EC aufmerksam geworden. Wir bewundern die Initiative der CIB, Raum für Innovation zu schaffen. Wir sehen großes Potential in der Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen und Startups und glauben an ein gemeinsames Gestalten der Zukunft. Die Entscheidungswege sind kurz und die Mentalitäten passen gut zusammen.

Viel zu häufig hört man von größeren Unternehmen, die kleinere Startups schlucken und so oftmals leider auch die Dynamik, die jene antreibt. Daher ist es wichtig, auf Augenhöhe miteinander zu arbeiten, um uns gegenseitig anzuspornen und Großes hervorzubringen.

Das Jahr 2018 ist rum, wie fällt euer Fazit aus? Gibt es große Pläne für 2019?

2018 ging viel zu schnell herum. Unser Fazit ist positiv, wenn auch einiges hätte besser laufen können. Aber genau dafür ist ja 2019 jetzt da! Pläne haben wir viele, das größte Ziel wollen wir jedoch bereits zu Beginn des Jahres erfüllen – mehr dazu erfahrt ihr bei einem Besuch bei uns in modulE!

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