Internet of Things, Smart Offices und mehr – Forschung und Entwicklung bei CIB

Das Internet of Things ermöglicht die Vernetzung von Alltagsgegenständen. Das bekannteste Einsatzgebiet ist der Wohnkomfort von Smart Homes – von der automatischen Lichtregulierung im Schlafzimmer bis hin zum sprachgesteuerten Multimedia-System.

Doch inzwischen gewinnt auch ein weiterer Anwendungsbereich an Verbreitung: Aufgrund des hohen Potenzials zur Produktivitätssteigerung bauen immer mehr Arbeitgeber ihre Büros zu Smart Offices aus.

Smart Offices als technische Herausforderung mit Potenzial

Allerdings werden in den meisten Smart Offices Geräte verschiedenster Hersteller verwendet, deren Steuereinheiten inkompatibel mit Konkurrenzprodukten sind. CIB plant daher für die Zukunft die Entwicklung einer universellen Meta-App, die die Steuerung sämtlicher an einem Standort installierten Smart-Office-Technologien ermöglicht.

Das Ziel: Eine einzige Steuerzentrale für alle Smart Devices im Büro

Schon auf den ersten Blick werden die Herausforderungen deutlich, die mit der Entwicklung einer solchen Lösung verbunden sind. Viele gängige Smart-Office-Einrichtungen bilden nicht nur ein geschlossenes Ökosystem, zu dem Geräte anderer Hersteller keinen Zugang haben. Zudem basieren sie oft auf stark unterschiedlichen Schnittstellen und Technologien. Manche Hersteller verwenden WLAN zum Ansteuern ihrer Geräte, andere setzen eines einer Vielzahl verschiedener Funkprotokolle ein.

Das erste Ziel ist, eine universelle Lösung zur Ansteuerung aller Smart-Office-Technologien an unseren eigenen Standorten zu entwickeln. Die nächste Stufe besteht darin, die fertige Meta-App marktreif zu machen und in das CIB Produktportfolio aufzunehmen.

Wir gehen die Aufgabe mit geballtem Know-how an

Die talentierten CIB Entwickler und Produktmanager haben somit eine perfekte Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu demonstrieren. Zudem möchten wir ihnen den Austausch rund um das Thema Smart Office mit neuen Kollegen ermöglichen. Wir planen daher, in naher Zukunft ein komplettes IoT-Team aufzubauen. Um weiteres Know-how einzuholen, haben wir vor, eine Kooperation mit dem Traditionshersteller und Smart-Home-Pionier Rademacher einzugehen.

Unsere Entwickler haben noch weitere Zukunftspläne

Zudem arbeiten wir im Bereich Robotik an neuen Projekten. Zum Beispiel haben wir ein Konzept zur Implementation spezieller Scan-Roboter zum automatisierten Digitalisieren von Buchseiten entwickelt.

Die Zukunft kann kommen!

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CIB crowdsource: KI-Training für einen guten Zweck

Für alle CIB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das Training auf CIB crowdsource noch spannender. Seit letzten Mittwoch können sie durch den frisch gelaunchten Shop einen guten Zweck unterstützen. Wie genau das funktioniert, wird im Folgenden verraten.

Crowdsourcing steht für die freiwillige Mitarbeit von Userinnen und Usern (der Crowd) bei bestimmten digitalen Projekten und Aufgaben. Auch CIB crowdsource basiert auf diesem Gemeinschaftsprinzip. Auf unserer Plattform werden die Forschungsprojekte PoP (Protect our Privacy) und HILANO unterstützt. Durch das regelmäßige Lösen von Aufgaben wird die künstliche Intelligenz (KI) zielgerichtet trainiert.

Aufgaben lösen und Coins sammeln

Auf der CIB crowdsource-Plattform gilt es verschiedene Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel sollen im digitalen Dokument geforderte Entitäten wie etwa Namen, Adressen oder Telefonnummern ausgewählt werden. Ist die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen, wird die fleißige Arbeit kräftigt entlohnt. Für jede abgeschlossene Aufgabe erhält man nicht nur Punkte, sondern auch Coins.

Für einen guten Zweck spenden

Im Shop gibt es nun einige Möglichkeiten, wie die Coins eingesetzt werden können. Zum Beispiel kann man eine gemeinnützige Organisation unterstützen. Ob Wölfe schützen, Bäume pflanzen oder Menschen in Not helfen – das sind nur ein paar Projekte, die sich über eine Spende freuen. Die insgesamt sechs Organisationen engagieren sich im Tier- und Naturschutz oder bei sozialen Initiativen. Bei ihrer Auswahl war besonders wichtig, dass die Organisationen als gemeinnützig anerkannt sind. Zudem sind die meisten Projekte mit dem Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) oder mit dem Wirkt-Siegel von PHINEO ausgezeichnet. Diese bestätigen den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern und ein wirkungsvolles Engage­ment.

Neue Avatare und Power-ups

Natürlich kann man mit den Coins auch anderes anstellen. So lassen sich Avatare freischalten. Userinnen und User können beispielsweise das Aussehen eines Piraten oder Vampirs annehmen und Mitstreiter damit beeindrucken. Außerdem können Personen, die gerne mit anderen wetteifern und im Ranking steigen möchten, verschiedene Tränke (die Power-ups) ausprobieren. Durch die einfache Stärkungsessenz bekommt man beispielsweise für einen Tag für jede abgeschlossene Aufgabe 10 Punkte geschenkt.

Mit diesem Projekt können nun CIB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zur Forschung leisten und einen guten Zweck unterstützen.


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Forschungsprojekt Protect our Privacy: Künstliche Intelligenz trifft auf Datenschutz

Im Frühjahr 2019 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Forschungsprojekt PoP (Protect our Privacy) grünes Licht, indem es den Antrag auf Forschungsförderung bei der Fördermaßnahme „KMU-Innovationsoffensive IKT“ bewilligte. Heute können wir bereits spannende Forschungsergebnisse vorweisen.

Das Forschungsprojekt PoP befasst sich mit dem Schutz von personenbezogenen Daten. Ganz konkret bedeutet das: Gemeinsam mit dem Verbundpartner Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS entwickelt CIB ein KI-basiertes Softwaretool zur automatischen Anonymisierung und Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten in digitalisierten Dokumenten.

Vorgehensweise und Motivation

Um eine Softwarelösung entwickeln zu können, erforscht PoP Methoden und Werkzeuge zur automatischen Identifikation, Benennung und Maskierung schützenswerter Inhalte in digitalisierten Schriftstücken. Das Fraunhofer-Institut IAIS befasst sich dabei mit der Identifikation von sensiblen Daten, zum Beispiel, an welchen Stellen sich diese im Dokument befinden. Bei CIB selbst findet die Umsetzung der Anonymisierung und Pseudonymisierung statt. Im Fokus steht dabei insbesondere die Gewinnung von datenschutzkonformen Trainings- und Testdaten, um weitere KI-Projekte vorantreiben zu können.

Anonymisierung und Pseudonymisierung

Anonymisierung ist einigen Usern sicherlich schon bekannt, denn dabei lassen sich Textpassagen schwärzen. Bei der Pseudonymisierung hingegen gehen wir noch einen Schritt weiter. Hierbei werden sensible Daten in Dokumenten nicht entfernt oder anonymisiert (also geschwärzt), sondern durch fiktive Angaben ersetzt. Ziel ist es, den Personenbezug zu beseitigen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die eigentliche Bedeutung des Inhalts erhalten bleibt. Die fiktiven Angaben und Dokumente sollen realistisch erscheinen, sodass sie für das KI-Training geeignet sind. Bei der Pseudonymisierung von Namen wird beispielsweise darauf geachtet, dass Geschlecht und Wortlänge des ursprünglichen Namens beibehalten werden.

Aktuelle Entwicklungen und Ziele

Auf Seiten von CIB gibt es schon einige interessante Ergebnisse. Bei unserem webbasierten Multifunktions-Viewer CIB doXiview haben User bereits die Möglichkeit, Textpassagen zu schwärzen und auch andere Bereiche dauerhaft unkenntlich zu machen. Außerdem sind in Zukunft weitere Schritte geplant. So soll beispielsweise das im Projekt entwickelte KI-System zur Erkennung von Entitäten zum Einsatz kommen und die Nutzerführung ausgebaut werden. Zusätzlich werden neue Features eingebaut, wie z.B. das Entfernen von Texten bei realistischer Rekonstruktion des Hintergrundes.  
 
Es bleibt also spannend und wir freuen uns schon auf noch mehr Datenschutz mit KI.

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Interessierte für selbstlernende KI-Software HILANO gesucht

Als Forschungsprojektpartner der Universität Hamburg sucht CIB zur Weiterentwicklung der Anonymisierungssoftware HILANO Interessierte für die aus dem Projekt entstandene selbstlernende KI. Diese profitieren nicht nur kostenfrei von der KI-Lösung, sondern auch von der leistungsstarken Dokumentenanzeige CIB doXiview – inklusive Support.

Spart es Ihnen Arbeit, wenn Sie sensible Daten automatisiert schwärzen können? Urteile und Versicherungsakten beispielsweise ließen sich so per Klick zur Weitergabe oder für statistische Zwecke anonymisieren.

Für viele klingt es noch nach Zukuntftsmusik, doch seit September 2019 arbeitet die CIB Gruppe in München gemeinsam mit der Universität in Hamburg und weiteren Partnern an dem Projekt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Rahmen des Forschungsprojekts HILANO ist CIB nun auf der Suche nach Interessierten, um die KI-Software weiter zu verbessern.

Interessiert? Kontaktieren Sie uns!

Datenschutzkonform und selbstlernend

Ihr Unternehmen kann ganz einfach mitmachen: In einem ersten Schritt installieren Sie lokal die Dokumentenanzeige CIB doXiview mit der nahtlos integrierten KI-Software HILANO. Dann können Sie auch schon mit dem Training Ihrer KI-Lösung beginnen. HILANO läuft dabei zu 100 % auf Ihren Servern. Dadurch wird eine datenschutzkonforme Nutzung sicher gestellt.

Anfangs wird HILANO noch nicht alle zu anonymisierenden Stellen perfekt erkennen, doch können Sie die Software durch das einfache Markieren von Passagen in CIB doXiview trainieren. Somit verbessert sich die Lösung kontinuierlich und spezialisiert sich auf Ihren Anwendungsfall. Genau zu diesen Trainingserfolgen benötigen wir Ihr Feedback für eine gezielte Weiterentwicklung der KI-Lösung.

Vorteile für Ihr Unternehmen

Außerdem nutzen Sie als Anwender für die Gesamtlaufzeit des Projekts, bis zum 31. Mai 2022, kostenfrei unsere Dokumentenanzeige CIB doXiview. Diese steht Ihnen danach zu einem Vorzugspreis weiter zur Verfügung. Derzeit arbeiten täglich rund 300.000 Anwender in Deutschland mit dem leistungsstarken Viewer, der über 160 Dateiformate ohne Installation von Quellsoftware anzeigt. Ihr Unternehmen kann so seine Lizenzkosten weiter optimieren.

Profitieren Sie von den Möglichkeiten der KI und leisten Sie gleichzeitig einen Beitrag für die Wissenschaft. Unterstützen Sie jetzt unser Forschungsprojekt und kontaktieren Sie uns unter ki@cib.de!

Die CIB Gruppe – ein bewährter Forschungspartner

Die CIB Gruppe ist erfahren auf dem Gebiet der KI-Forschung und entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS die KI-Lösung CIB PoP (Protect our Privacy) zur automatischen Anonymisierung von Entitäten in Dokumenten.

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Auf Schatzsuche mit dem Handschriftenerkennungstool Transkribus

Jahrhunderte alte Schriften mühelos entziffern und dabei auf literarische Schätze wie beispielsweise bisher unbekannte Notizen und Zeichnungen von van Gogh stoßen. Eine Phantasie, die für viele Bibliothekare und Historiker dank Transkribus endlich wahr wird.

Doch was ist Transkribus eigentlich?

Handschriftenerkennung, Layout Analyse und Strukturerkennung sind hier die Schlagworte. Transkribus ist ein Programm, das auf die Erkennung von historischen Handschriften spezialisiert und für jeden frei zugänglich ist. Es ist Teil der europäischen Genossenschaft READ-COOP SCE und wurde bei der Entwicklung des Tools staatlich unterstützt.

Bei der zweitägigen Transkribus User Conference in Innsbruck lernten wir alles über die richtige Anwendung, zukünftige Funktionen und erfolgreiche Projekte der Plattform Transkribus. Selbst mit fehlender Expertise im Bereich OCR – oder generell im Bereich Informatik – war es spannend und gut verständlich.

Für die Erkennung der Seiten entwickelte Transkribus eine App – DocScan – und das ScanTent. In Kombination können Seiten von Büchern schnell und simpel digitalisiert werden. Dabei erkennt die App automatisch, sobald eine Seite umgeblättert wird.
Handschriften, die bis ins 15. Jahrhundert zurückgehen, sind meist nicht leicht zu entziffern. Früher war Schreiben eine Art Kunsthandwerk, mit vielen Ornamenten und Verschnörkelungen. Nicht jeder individuelle Buchstabe glich dem anderen. Um ein komplettes Buch zu transkribieren, benötigt es daher einen Ground Truth von mindestens 50 Seiten. Was das heißt? Tippe manuell 50 Seiten in das Programm ein, den Rest übernimmt Transkribus automatisch.

Wird aus Transkribus bald TransCIBus?

Wer sich jetzt denkt: Das Vorgehen und die Begrifflichkeiten kommen mir doch irgendwie bekannt vor… Richtig gedacht! Mit unseren Forschungsprojekten CIB DeepER und CIB deep post-it (Zusammenarbeit mit BlitzMinds) forscht CIB ebenfalls an Projekten mit OCR und Handschriftenerkennung. Mit doXisafe und der doXibox bzw. der doXicrate haben wir drei super Produkte, die mit dem gleichen Prinzip wie das ScanTent und die DocScan App arbeiten.

Daher ist eine Kooperation mit der READ-COOP SCE für uns ein spannendes Thema. Technischer Austausch, gegenseitig voneinander profitieren und Lösungen optimieren sind unsere Ziele. Transkribus arbeitet mit dem Polytechnikum in Valencia zusammen an der Forschung zur Segmentierung und Strukturerkennung. Und wie es der Zufall so will, haben wir einen Standort in Valencia. Perfekte Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit!

Vielleicht kann CIB ja neben Texterkennung in PDF Dokumenten, bald auch handschriftliche Schätze in historischen Schriften finden 😉

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Update: Protect our Privacy (PoP)

Nach CIB deepER geht es jetzt mit CIB PoP weiter:

Für den Antrag unseres neuen Förderprojektes: CIB PoP (Protect our Privacy) haben wir vom Projektträger VDI/VDE die erfreuliche Nachricht bekommen, dass unser Projekt für eine weitere Qualifizierung empfohlen wurde. Wir sind eine Runde weiter und befinden uns damit in der engeren Auswahl für eine erfolgreiche Zusage.

Die Daumen sind weiterhin gedrückt, doch wir sind sicher, dass unsere Projektskizze überzeugt. Um mehr über das Forschungsprojekt zu erfahren, folgt dem Link zum Beitrag aus dem Oktober 2018.

Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden – Let’s CIB #PoP

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PoP: Protect our Privacy

CIB bewirbt sich mit einem neuen Forschungsprojekt mit dem Namem PoP (Protect our Privacy) bei der Fördermaßnahme „KMU-Innovationsoffensive IKT“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

In Zusammenarbeit mit den Verbundpartner Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS sind Forschungstätigkeiten für die Entwicklung einer KI-basierten Softwarelösung zur automatischen Anonymisierung und Pseudonymisierung von Dokumenten geplant. Damit sollen die Errungenschaften für den Schutz des Persönlichkeitsrechts durch die DSGVO mit den Bestrebungen der Digitalen Transformation und der Industrie 4.0 in Verbindung gebracht werden.

Ziel ist es, eine intelligente Software zur automatischen Anonymisierung- und Pseudonymisierung von sensiblen Daten und damit eine wichtige Erweiterung im Rahmen des Document-Lifecycle-Management zu entwickeln.

Soviel zu den News – wir sind gespannt wie es weitergeht und halten euch auf dem Laufenden.

Let’s CIB!

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