Forschungsprojekt Protect our Privacy: Künstliche Intelligenz trifft auf Datenschutz

Im Frühjahr 2019 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Forschungsprojekt PoP (Protect our Privacy) grünes Licht, indem es den Antrag auf Forschungsförderung bei der Fördermaßnahme „KMU-Innovationsoffensive IKT“ bewilligte. Heute können wir bereits spannende Forschungsergebnisse vorweisen.

Das Forschungsprojekt PoP befasst sich mit dem Schutz von personenbezogenen Daten. Ganz konkret bedeutet das: Gemeinsam mit dem Verbundpartner Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS entwickelt CIB ein KI-basiertes Softwaretool zur automatischen Anonymisierung und Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten in digitalisierten Dokumenten.

Vorgehensweise und Motivation

Um eine Softwarelösung entwickeln zu können, erforscht PoP Methoden und Werkzeuge zur automatischen Identifikation, Benennung und Maskierung schützenswerter Inhalte in digitalisierten Schriftstücken. Das Fraunhofer-Institut IAIS befasst sich dabei mit der Identifikation von sensiblen Daten, zum Beispiel, an welchen Stellen sich diese im Dokument befinden. Bei CIB selbst findet die Umsetzung der Anonymisierung und Pseudonymisierung statt. Im Fokus steht dabei insbesondere die Gewinnung von datenschutzkonformen Trainings- und Testdaten, um weitere KI-Projekte vorantreiben zu können.

Anonymisierung und Pseudonymisierung

Anonymisierung ist einigen Usern sicherlich schon bekannt, denn dabei lassen sich Textpassagen schwärzen. Bei der Pseudonymisierung hingegen gehen wir noch einen Schritt weiter. Hierbei werden sensible Daten in Dokumenten nicht entfernt oder anonymisiert (also geschwärzt), sondern durch fiktive Angaben ersetzt. Ziel ist es, den Personenbezug zu beseitigen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die eigentliche Bedeutung des Inhalts erhalten bleibt. Die fiktiven Angaben und Dokumente sollen realistisch erscheinen, sodass sie für das KI-Training geeignet sind. Bei der Pseudonymisierung von Namen wird beispielsweise darauf geachtet, dass Geschlecht und Wortlänge des ursprünglichen Namens beibehalten werden.

Aktuelle Entwicklungen und Ziele

Auf Seiten von CIB gibt es schon einige interessante Ergebnisse. Bei unserem webbasierten Multifunktions-Viewer CIB doXiview haben User bereits die Möglichkeit, Textpassagen zu schwärzen und auch andere Bereiche dauerhaft unkenntlich zu machen. Außerdem sind in Zukunft weitere Schritte geplant. So soll beispielsweise das im Projekt entwickelte KI-System zur Erkennung von Entitäten zum Einsatz kommen und die Nutzerführung ausgebaut werden. Zusätzlich werden neue Features eingebaut, wie z.B. das Entfernen von Texten bei realistischer Rekonstruktion des Hintergrundes.  
 
Es bleibt also spannend und wir freuen uns schon auf noch mehr Datenschutz mit KI.

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Dokumente mit sensiblen Daten übermitteln – sicher und kostenfrei mit CIB doXisafe!

Ob Patientenakten, Anstellungsverträge oder Bürgerdaten: Im Alltag müssen sensible Dokumente vielerorts digital mobil und sicher ausgetauscht werden -mit CIB doXisafe ein Kinderspiel, wie unser Praxisbeispiel aus der Pflege zeigt.

Die Weiterleitung von personenbezogenen und sensiblen Daten ist höchst umstritten. Dies hat jüngst die Verteilung der Wohnadressen von über 7.400 Mitarbeitern des Schlachthofs Tönnies bewiesen. Über 100 Pflegeeinrichtungen bekamen diese auf Weisung der Landesgesundheitsbehörde per E-Mail zugestellt. Auch wenn die Verteilung angeordnet war, bleibt es datenschutzrechtlich brisant.

Doch wie kann sichere Datenübermittlung und der Abruf sensibler Dokumente aussehen?

Ein Praxisbeispiel aus dem Gesundheitswesen:

In der Krankenpflege ist der Austausch von personenbezogenen Daten unvermeidbar. Dabei handelt es sich oft um mehrseitige Dokumente, welche mit Behörden, Arztpraxen und weiteren Leistungserbringern ausgetauscht werden. Sensible Patienten-Informationen werden nicht selten auf der Stelle benötigt.

Die Lösung: Mit CIB doXisafe Dokument verschlüsseln und sicher teilen!

Beim Arzttermin wird etwa der Bericht der Ergotherapie vermisst: Sofort wird in der CIB doXisafe App den hinterlegten Dokument herausgesucht und dem behandelnden Arzt verschlüsselt übermittelt.

Bei der Suche unterstützt CIB doXisafe dank der auf Optical Character Recognition (OCR) basierende Texterkennung. Diese macht eingescannte Dokumente durchsuchbar – auch, wenn das Bild ohne Titel oder Verschlagwortung hinterlegt wurde!

Praxisbeispiel Pflegeantrag

  1. Antrag als PDF in die CIB doXisafe Cloud hochladen
  2. Dokument verschlüsseln und mit den Leistungserbringer teilen
  3. Empfänger holt das Dokument – via Code oder den erzeugten doXisafe-Link

    Nach etwa zwei Wochen kommt per Post die Antwort des Leistungserbringers mit eventuellen Rückfragen:
  4. Posteingang mit dem Smartphone scannen und in CIB doXisafe als PDF hochladen und bearbeiten, verschlüsseln und DSGVO konform zurückteilen
  5. Eingang des Leistungsbescheides vom Erbringer einscannen und zu dem Archiv in der CIB doXisafe Cloud für den späteren Bedarf gebündelt ablegen – mit Verschlagwortung, Ablaufdatum und eventuellen Notizen.

Schon gewusst? Ob am Rechner oder als mobile-App – CIB doXisafe ist komplett kosten- und werbefrei.

App in Google Play oder in der App Store herunterladen.
Im Browser unter doxisafe.me anmelden.

CIB doXisafe auf den eigenen Bedarf anpassen?

Sie möchten CIB doXisafe nutzen, haben aber bereits eine eigene App, benötigen nur gewisse Funktionen oder möchten sie für Ihr Unternehmen individualisieren?
Nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf, unser Support-Team berät Sie gerne!

E-Mail: support@cib.de
Tel.: 089/14360-111

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Interessierte für selbstlernende KI-Software HILANO gesucht

Als Forschungsprojektpartner der Universität Hamburg sucht CIB zur Weiterentwicklung der Anonymisierungssoftware HILANO Interessierte für die aus dem Projekt entstandene selbstlernende KI. Diese profitieren nicht nur kostenfrei von der KI-Lösung, sondern auch von der leistungsstarken Dokumentenanzeige CIB doXiview – inklusive Support.

Spart es Ihnen Arbeit, wenn Sie sensible Daten automatisiert schwärzen können? Urteile und Versicherungsakten beispielsweise ließen sich so per Klick zur Weitergabe oder für statistische Zwecke anonymisieren.

Für viele klingt es noch nach Zukuntftsmusik, doch seit September 2019 arbeitet die CIB Gruppe in München gemeinsam mit der Universität in Hamburg und weiteren Partnern an dem Projekt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Rahmen des Forschungsprojekts HILANO ist CIB nun auf der Suche nach Interessierten, um die KI-Software weiter zu verbessern.

Interessiert? Kontaktieren Sie uns!

Datenschutzkonform und selbstlernend

Ihr Unternehmen kann ganz einfach mitmachen: In einem ersten Schritt installieren Sie lokal die Dokumentenanzeige CIB doXiview mit der nahtlos integrierten KI-Software HILANO. Dann können Sie auch schon mit dem Training Ihrer KI-Lösung beginnen. HILANO läuft dabei zu 100 % auf Ihren Servern. Dadurch wird eine datenschutzkonforme Nutzung sicher gestellt.

Anfangs wird HILANO noch nicht alle zu anonymisierenden Stellen perfekt erkennen, doch können Sie die Software durch das einfache Markieren von Passagen in CIB doXiview trainieren. Somit verbessert sich die Lösung kontinuierlich und spezialisiert sich auf Ihren Anwendungsfall. Genau zu diesen Trainingserfolgen benötigen wir Ihr Feedback für eine gezielte Weiterentwicklung der KI-Lösung.

Vorteile für Ihr Unternehmen

Außerdem nutzen Sie als Anwender für die Gesamtlaufzeit des Projekts, bis zum 31. Mai 2022, kostenfrei unsere Dokumentenanzeige CIB doXiview. Diese steht Ihnen danach zu einem Vorzugspreis weiter zur Verfügung. Derzeit arbeiten täglich rund 300.000 Anwender in Deutschland mit dem leistungsstarken Viewer, der über 160 Dateiformate ohne Installation von Quellsoftware anzeigt. Ihr Unternehmen kann so seine Lizenzkosten weiter optimieren.

Profitieren Sie von den Möglichkeiten der KI und leisten Sie gleichzeitig einen Beitrag für die Wissenschaft. Unterstützen Sie jetzt unser Forschungsprojekt und kontaktieren Sie uns unter ki@cib.de!

Die CIB Gruppe – ein bewährter Forschungspartner

Die CIB Gruppe ist erfahren auf dem Gebiet der KI-Forschung und entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS die KI-Lösung CIB PoP (Protect our Privacy) zur automatischen Anonymisierung von Entitäten in Dokumenten.

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Facebook – wir sagen tschüss!

Aufgrund von Firmenpolitik und Umgang mit Nutzerdaten haben wir uns entschlossen, unser Firmenprofil auf Facebook zu löschen.

Pressemeldungen:

Die Tagesschau:
16.07.2020
„Die USA bieten für personenbezogene Daten von EU-Bürgern keinen angemessenen Schutz. Das Abkommen „Privacy Shield“, das den Datentransfer in die USA bislang erlaubt, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) für ungültig erklärt. Unternehmen dürfen Personendaten von Europäern nur noch in Länder außerhalb der EU senden, wenn dort das Datenschutzniveau verglichen mit Europa „der Sache nach gleichwertig“ ist. Wenn sie das nicht garantieren können, müssen sie den Transfer stoppen…“
https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-facebook-datenschutz-103.html

Weser Kurier:
Nach Werbe-Boykott: Facebook verliert 56 Milliarden Dollar Börsenwert an einem Tag
https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-nach-werbeboykott-facebook-verliert-56-milliarden-dollar-boersenwert-an-einem-tag-_arid,1920886.html

Heise.de:
Facebook weist Vorwürfe von Amnesty International zurück
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-weist-Vorwuerfe-von-Amnesty-International-zurueck-4594240.html

Business Insider:
09.07.2019
Apple-Mitgründer Steve Wozniak sagt, Nutzer sollten sich „von Facebook trennen“
https://www.businessinsider.de/apple-mitgruender-steve-wozniak-nutzer-sollten-sich-von-facebook-trennen-2019-7

Netzpolitik.org:
03.06.2019
Konzern liest mit: Facebook trackt Nutzer auf drei Viertel aller deutschen Nachrichtenseiten
https://netzpolitik.org/2019/konzern-liest-mit-facebook-trackt-nutzer-auf-drei-viertel-aller-deutschen-nachrichtenseiten/

tagesschau.de:
09.05.2019
Mitgründer will Facebook zerschlagen
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-zerschlagung-101.html 

heise online:
20.12.2019
Daten von 267 Millionen Facebook-Nutzern offen im Netz
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Daten-von-267-Millionen-Facebook-Nutzern-offen-im-Netz-4621213.html

21.09.2019
Zehntausende Facebook-Apps zu datengierig
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zehntausende-Apps-auf-Facebook-zu-datengierig-4535541.html

05.09.2019
419 Millionen Telefonnummern von Facebook-Usern frei im Netz
https://www.heise.de/newsticker/meldung/419-Millionen-Telefonnummern-von-Facebook-Usern-frei-im-Netz-4513836.html

31.03.2019
Facebook-Chef fordert weltweite Internet-Regulierung nach DSGVO-Vorbild
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-Chef-fordert-weltweite-Internet-Regulierung-nach-DSGVO-Vorbild-4356615.html

21.03.2019
Facebook: Hunderte Millionen Passwörter im Klartext gespeichert. https://www.heise.de/security/meldung/Facebook-Hunderte-Millionen-Passwoerter-im-Klartext-gespeichert-4342184.html

Bundeskartellamt:
07.02.2019
Bundeskartellamt untersagt Facebook die Zusammenführung von Nutzerdaten aus verschiedenen Quellen. https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2019/07_02_2019_Facebook.html

SPIEGEL ONLINE:
06.09.2019
US-Bundesstaaten leiten Untersuchung gegen Facebook ein
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/facebook-us-bundesstaaten-leiten-kartelluntersuchung-ein-a-1285661.html

21.03.2019
Kritik an Social-Media-Plattform: EU-Kommissarin Jourova ruft zum Verlassen von Facebook auf.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/vera-jourova-eu-kommissarin-raet-zur-abkehr-von-facebook-a-1259092.html

t-online.de:
18.03.2019
WhatsApp-Gründer rät Nutzern, Facebook-Konto zu löschen.
https://www.t-online.de/digital/handy/id_85428310/whatsapp-gruender-raet-nutzern-facebook-konto-zu-loeschen.html

20.12.2018
Cambridge Analytica Skandal: Washingtons Generalstaatsanwalt verklagt Facebook.
https://www.t-online.de/digital/id_84974730/cambridge-analytica-skandal-washingtons-generalstaatsanwalt-verklagt-facebook-.html

Focus ONLINE:
06.12.2019
In jetziger Form: Gericht verbietet Facebook und WhatsApp in Deutschlandhttps
https://www.focus.de/digital/internet/klage-wegen-patenten-urteil-noch-nicht-rechtskraeftig-gericht-verbietet-whatsapp-in-jetziger-form_id_11432652.html

t3n:
20.04.2019
Facebook – Millionen E-Mail-Kontakte „aus Versehen“ geklaut.  https://t3n.de/news/facebook-millionen-e-mail-kontakte-aus-versehen-geklaut-1157896/ 

03/2019
„Löscht Facebook“: Whatsapp-Mitgründer Brian Acton wiederholt seinen Aufruf.
https://t3n.de/news/loescht-facebook-whatsapp-mitgruender-brian-acton-wiederholt-seinen-aufruf-1151081/amp/ 

12.03.2014
„Eigentlich müsste man seinen Account löschen.“
https://t3n.de/news/facebook-account-geloescht-531679/

CIB ist selbstverständlich noch in den professionellen Netzwerken XING und LinkedIn und auf der Plattform Twitter zu finden. Natürlich berichten wir weiterhin in diesem Firmen-Blog über Ereignisse, die das Unternehmen und unsere Lösungen betreffen.

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