CIB crowdsource: KI-Training für einen guten Zweck

Für alle CIB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das Training auf CIB crowdsource noch spannender. Seit letzten Mittwoch können sie durch den frisch gelaunchten Shop einen guten Zweck unterstützen. Wie genau das funktioniert, wird im Folgenden verraten.

Crowdsourcing steht für die freiwillige Mitarbeit von Userinnen und Usern (der Crowd) bei bestimmten digitalen Projekten und Aufgaben. Auch CIB crowdsource basiert auf diesem Gemeinschaftsprinzip. Auf unserer Plattform werden die Forschungsprojekte PoP (Protect our Privacy) und HILANO unterstützt. Durch das regelmäßige Lösen von Aufgaben wird die künstliche Intelligenz (KI) zielgerichtet trainiert.

Aufgaben lösen und Coins sammeln

Auf der CIB crowdsource-Plattform gilt es verschiedene Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel sollen im digitalen Dokument geforderte Entitäten wie etwa Namen, Adressen oder Telefonnummern ausgewählt werden. Ist die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen, wird die fleißige Arbeit kräftigt entlohnt. Für jede abgeschlossene Aufgabe erhält man nicht nur Punkte, sondern auch Coins.

Für einen guten Zweck spenden

Im Shop gibt es nun einige Möglichkeiten, wie die Coins einsetzt werden können. Zum Beispiel kann man eine gemeinnützige Organisation unterstützen. Ob Wölfe schützen, Bäume pflanzen oder Menschen in Not helfen – das sind nur ein paar Projekte, die sich über eine Spende freuen. Die insgesamt sechs Organisationen engagieren sich im Tier- und Naturschutz oder bei sozialen Initiativen. Bei ihrer Auswahl war besonders wichtig, dass die Organisationen als gemeinnützig anerkannt sind. Zudem sind die meisten Projekte mit dem Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) oder mit dem Wirkt-Siegel von PHINEO ausgezeichnet. Diese bestätigen den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern und ein wirkungsvolles Engage­ment.

Neue Avatare und Power-ups

Natürlich kann man mit den Coins auch anderes anstellen. So lassen sich Avatare freischalten. Userinnen und User können beispielsweise das Aussehen eines Piraten oder Vampirs annehmen und Mitstreiter damit beeindrucken. Außerdem können Personen, die gerne mit anderen wetteifern und im Ranking steigen möchten, verschiedene Tränke (die Power-ups) ausprobieren. Durch die einfache Stärkungsessenz bekommt man beispielsweise für einen Tag für jede abgeschlossene Aufgabe 10 Punkte geschenkt.

Mit diesem Projekt können nun CIB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zur Forschung leisten und einen guten Zweck unterstützen.


Let’s CIB!

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Forschungsprojekt Protect our Privacy: Künstliche Intelligenz trifft auf Datenschutz

Im Frühjahr 2019 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Forschungsprojekt PoP (Protect our Privacy) grünes Licht, indem es den Antrag auf Forschungsförderung bei der Fördermaßnahme „KMU-Innovationsoffensive IKT“ bewilligte. Heute können wir bereits spannende Forschungsergebnisse vorweisen.

Das Forschungsprojekt PoP befasst sich mit dem Schutz von personenbezogenen Daten. Ganz konkret bedeutet das: Gemeinsam mit dem Verbundpartner Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS entwickelt CIB ein KI-basiertes Softwaretool zur automatischen Anonymisierung und Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten in digitalisierten Dokumenten.

Vorgehensweise und Motivation

Um eine Softwarelösung entwickeln zu können, erforscht PoP Methoden und Werkzeuge zur automatischen Identifikation, Benennung und Maskierung schützenswerter Inhalte in digitalisierten Schriftstücken. Das Fraunhofer-Institut IAIS befasst sich dabei mit der Identifikation von sensiblen Daten, zum Beispiel, an welchen Stellen sich diese im Dokument befinden. Bei CIB selbst findet die Umsetzung der Anonymisierung und Pseudonymisierung statt. Im Fokus steht dabei insbesondere die Gewinnung von datenschutzkonformen Trainings- und Testdaten, um weitere KI-Projekte vorantreiben zu können.

Anonymisierung und Pseudonymisierung

Anonymisierung ist einigen Usern sicherlich schon bekannt, denn dabei lassen sich Textpassagen schwärzen. Bei der Pseudonymisierung hingegen gehen wir noch einen Schritt weiter. Hierbei werden sensible Daten in Dokumenten nicht entfernt oder anonymisiert (also geschwärzt), sondern durch fiktive Angaben ersetzt. Ziel ist es, den Personenbezug zu beseitigen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die eigentliche Bedeutung des Inhalts erhalten bleibt. Die fiktiven Angaben und Dokumente sollen realistisch erscheinen, sodass sie für das KI-Training geeignet sind. Bei der Pseudonymisierung von Namen wird beispielsweise darauf geachtet, dass Geschlecht und Wortlänge des ursprünglichen Namens beibehalten werden.

Aktuelle Entwicklungen und Ziele

Auf Seiten von CIB gibt es schon einige interessante Ergebnisse. Bei unserem webbasierten Multifunktions-Viewer CIB doXiview haben User bereits die Möglichkeit, Textpassagen zu schwärzen und auch andere Bereiche dauerhaft unkenntlich zu machen. Außerdem sind in Zukunft weitere Schritte geplant. So soll beispielsweise das im Projekt entwickelte KI-System zur Erkennung von Entitäten zum Einsatz kommen und die Nutzerführung ausgebaut werden. Zusätzlich werden neue Features eingebaut, wie z.B. das Entfernen von Texten bei realistischer Rekonstruktion des Hintergrundes.  
 
Es bleibt also spannend und wir freuen uns schon auf noch mehr Datenschutz mit KI.

Let’s CIB!

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